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SuccessFactors

SAP SuccessFactors 2026 Release: Alles was Sie wissen müssen

Der SAP SuccessFactors Release Schedule 2026 ist verfügbar. Wir geben Ihnen einen kompakten Überblick. Sie erfahren, was sich 2026 ändert – und wie Sie sich optimal vorbereiten.

Georg Schiebl

12.01.2026 · 4 min read

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Was bedeutet ein SAP SuccessFactors Release?

SAP SuccessFactors ist eine cloudbasierte HR- und Payroll-Plattform. Sie deckt den gesamten Employee Lifecycle ab – vom Recruiting bis zum Ruhestand.

Alle Kunden arbeiten auf einer einheitlichen Codebasis. Updates kommen für alle gleichzeitig. Einzelne Funktionen lassen sich nicht verschieben oder individuell anpassen.

SAP liefert pro Jahr zwei große Releases:

  • 1H-Release im April/Mai
  • 2H-Release im Oktober/November

Jedes Release bringt neue Funktionen, Verbesserungen und Korrekturen. Grundlage sind Kundenfeedback und Marktanforderungen.

Die Release-Termine für 2026 im Überblick

ReleasePreviewProduktion
1H 202613. April 202615.–16. Mai 2026
2H 202612. Oktober 202613.-14. November 2026

Was ist 2026 besonders wichtig?

2026 steht ganz im Zeichen von Künstlicher Intelligenz. SAP integriert KI-Funktionen tief in SuccessFactors. Das verändert die Nutzung der Plattform grundlegend.

KI ist kein klassisches Feature. Sie erfordert Vorbereitung. Technisch, organisatorisch und kulturell.

SAP verfolgt dabei einen klaren Drei-Ebenen-Ansatz.

Joule – der KI-Copilot in SuccessFactors

Joule ist der neue, rollenbasierte KI-Copilot. Er ist direkt in SuccessFactors integriert. Mitarbeitende, Führungskräfte und HR-Teams arbeiten per natürlicher Sprache mit dem System.

Fragen stellen. Informationen abrufen. Aufgaben erledigen. Ohne komplizierte Navigation.

Die Roadmap 2026 umfasst spezialisierte Agents, unter anderem für:

  • Performance & Goals
  • Karriere- und Talententwicklung
  • People Intelligence
  • HR Service
  • Payroll

Wichtig: Joule respektiert Ihr Berechtigungskonzept. Nutzende sehen nur Daten, für die sie autorisiert sind. Sicherheit bleibt gewährleistet.

Für Joule ist in der Regel eine Premium-KI-Lizenz notwendig, meist über AI Units. Die Basisversion enthält nur eingeschränkte Funktionen.

Eingebettete KI-Funktionen

KI wird direkt in Prozesse integriert. Zum Beispiel für:

  • Talententscheidungen
  • Skill Matching
  • Vergütungsanalysen
  • Performance-Auswertungen

Die KI unterstützt. Der Mensch entscheidet. Einstellungen, Beförderungen oder Trennungen bleiben überprüfbar und dokumentiert. Das ist entscheidend für Compliance.

Talent Intelligence Hub

Der Talent Intelligence Hub analysiert Skills in Ihrer Organisation. Er erkennt Kompetenzlücken, unterstützt Nachfolgeplanung und empfiehlt interne Talente.

Der Nutzen ist hoch – wenn die Daten stimmen.
Saubere Jobarchitekturen und gepflegte Skill-Taxonomien sind die Grundlage für belastbare Ergebnisse.

Warum Sie sich jetzt vorbereiten sollten

Unsere Erfahrung zeigt klar: KI-Erfolg hängt nicht nur von Technologie ab. Entscheidend sind Change Management und Datenqualität.

Organisationen, die früh starten, sind schneller produktiv. Diese Themen sollten Sie jetzt angehen.

Lizenzierung und Governance

Prüfen Sie Ihre SuccessFactors-Verträge. Sind Premium-KI-Funktionen enthalten? Regeln Sie Nutzung und Budget frühzeitig.

Rollen und Berechtigungen

KI arbeitet strikt innerhalb Ihres Berechtigungskonzepts. Zu offene Rollen sind riskant. Zu restriktive Rollen verhindern Akzeptanz. Ein Audit ist Pflicht.

Datenqualität

Planen Sie den Talent Intelligence Hub? Dann starten Sie jetzt mit Jobarchitektur und Skills. Schlechte Daten führen zu schlechten Entscheidungen.

Change Management

Beginnen Sie mit klaren Pilotfällen. Zum Beispiel Richtlinien-Fragen für Mitarbeitende. Benennen Sie Change Champions. Planen Sie Enablement.

Datenschutz und Compliance

Gerade in der EU sind Datenschutz und Datenresidenz zentral. Starten Sie früh mit Prüfungen und Anpassungen.

Unsere Empfehlung für die nächsten Schritte

  1. Prüfen Sie Ihre KI-Lizenzierung
  2. Überarbeiten Sie Rollen und Berechtigungen
  3. Starten Sie eine Daten-Readiness-Analyse
  4. Definieren Sie Pilot-Use-Cases
  5. Sichern Sie Executive Sponsorship

KI wird die Arbeit mit SuccessFactors nachhaltig verändern. Vorbereitung entscheidet über Erfolg.

Preview oder Produktion – was heißt das konkret?

SAP setzt auf ein gestuftes Release-Modell.

Preview-Umgebung

Die Preview wird zuerst aktualisiert. Meist vier bis fünf Wochen vor Produktion. Sie testen neue Funktionen, bewerten Auswirkungen und planen Schulungen. Sie entscheiden, wie der Übergang erfolgt.

Produktivumgebung

Nach dem Preview folgt das Produktiv-Update zum festen Termin. Alle Kunden erhalten es im gleichen Zeitraum.

Gibt es optionale Funktionen?

Ja. SAP unterscheidet zwei Update-Typen:

Automatically On
Pflicht-Updates. Sie betreffen Sicherheit und Stabilität. Diese lassen sich nicht verschieben.

Controlled by Customer
Standardmäßig aktiv. Sie können den Zeitpunkt steuern oder Funktionen konfigurieren. Das gibt Ihnen Flexibilität.

Wie unterstützt SAP bei den Releases?

SAP stellt mehrere Hilfsmittel bereit:

  • What’s New Viewer
  • Release Q&A Sessions
  • Road to Release Leitfaden
  • Known Issues Übersicht

Wie wir Sie unterstützen

Wir sind ein führender Anbieter von Human Capital Management Lösungen in Europa. Seit 25 Jahren begleiten wir Unternehmen bei der Transformation ihrer HR- und Payroll-Prozesse.

Als strategischer Service-, Implementierungs- und Lösungspartner von SAP unterstützen wir Sie bei:

  • Release-Vorbereitung
  • KI-Einführung
  • Change Management
  • Enablement und Training

Wir schaffen Freiräume. Damit Sie sich auf Ihre Mitarbeitenden und strategische Themen fokussieren können.

Sprechen Sie mit uns über Ihre SuccessFactors-Roadmap. Wir begleiten Sie sicher durch das Release-Jahr 2026.

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Georg Schiebl

Author

Georg Schiebl bringt mehr als 13 Jahre Erfahrung im SAP Consulting als auch im SAP Sales, insbesondere für HXM und Talent Management Lösungen, mit. Als Leitung für Vertrieb und Marketing bei Zalaris berät er Unternehmen im Bereich Digitalisierung und Transformation von HR-Prozessen und ist zudem für unsere Großkunden verantwortlich.