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Das HR-Betriebsmodell, das fragmentiertes Outsourcing ablöst

HR-Fachkräfte verbringen bis zu 57 % ihrer Zeit mit Administration. Neue HRIS-Plattformen ändern das nicht. Self-Service ebenso wenig. Das Problem ist strukturell. Dieses Whitepaper erklärt, warum, und wie ein anderes Betriebsmodell aussehen kann.

13. Juli 20263 min read
Shiju Soman
von Shiju Soman
The HR operating model that replaces fragmented outsourcing
Was eine fragmentierte HR-Abteilung wirklich kostet

Bei den meisten HR-Abteilungen liegt das Problem nicht an fehlendem Einsatz oder Talent. Es liegt am Betriebsmodell. HR-Teams sollen arbeitsrechtliche Compliance, Talent Acquisition, Onboarding, Payroll-Läufe und strategische Initiativen stemmen. Alles gleichzeitig, mit derselben Personaldecke. Die Folge: Strategie bleibt liegen, weil die Administration Vorrang bekommt.

Mit dem Wachstum einer Organisation wächst auch die administrative Last im HR. Aufgaben, die bei 200 Mitarbeitenden noch handhabbar sind, werden bei 2.000 zur strukturellen Bürde. Wachsende Unternehmen kennen dieses Problem: Je schneller das Geschäft wächst, desto mehr HR-Arbeit fällt an. Die HR-Ressourcen wachsen aber nicht im gleichen Maß mit. Das Ergebnis ist ein HR-Team, das dauerhaft am Limit arbeitet und keine Zeit für die Personalstrategien findet, die Leistung treiben.

Klassische HR-Outsourcing-Services werden oft als Insellösungen genutzt. Das strukturelle Problem lösen sie nicht. Ein Unternehmen lagert die Payroll an einen Anbieter aus, bindet für einzelne Aufgaben eine HR-Beratung ein und steuert die Employee Experience selbst. So entsteht ein fragmentiertes Modell: viele Dienstleister, uneinheitliche Daten und kein zentraler Verantwortungspunkt, wenn etwas schiefläuft.

Diese Fragmentierung kostet messbar. Laut Gartner waren HR-Technologielösungen gar nicht (26 %) oder nur geringfügig (32 %) erfolgreich darin, die Kosten im HR-Betrieb zu senken. Der Grund: Technologie auf einem kaputten Betriebsmodell automatisiert die Fragmentierung, nicht die Lösung. Für Management und HR-Verantwortliche bleiben Einsparungen unerreichbar, solange das Grundmodell gleich bleibt.

Human Capital Management verlangt einen anderen Ansatz. Nicht mehr Tools. Nicht mehr Beratende auf Abruf. Sondern ein neues Betriebsmodell: HR-Administration, Multi-Country-Payroll, Compliance-Management und strategischer HR-Support, integriert unter einem Anbieter, einem Datenmodell und einem Verantwortungspunkt.

Das Problem mit klassischen HR-Outsourcing-Services

Wer HR-Overhead senken will, greift meist zu denselben Mitteln: eine neue HRIS-Implementierung, ein Self-Service-Portal oder eine weitere Schicht Managed Services auf einem bereits fragmentierten Modell. Das Ergebnis ist jedes Mal gleich: mehr Anbieter, mehr Datensilos und ein HR-Team, das weiterhin im Tagesgeschäft aufgeht.

Das Whitepaper „Das HR Operating Model neu aufsetzen" zeigt, warum diese Ansätze scheitern. Und was Führungskräfte wirklich von HR brauchen, in einer Zeit, in der agentische KI, komplexe Multi-Country-Payroll und Workforce-Transformation gleichzeitig stattfinden.

Was unser HRaaS-Whitepaper behandelt

„Das HR Operating Model neu aufsetzen" ist ein praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Unternehmerinnen und Unternehmer. Es hilft, die Lücke zu schließen zwischen dem, was das Business von HR erwartet, und dem, was das aktuelle Betriebsmodell realistisch leisten kann. Auf Basis von Gartner- und Deloitte-Research liefert es die strukturelle Argumentation für den Wandel. Und zeigt, wie ein integriertes HRaaS-Modell diese Lücke schließt.

Warum aktuelle Modelle die HR-Arbeitslast nicht lösen

HR-Administration bindet 2,22 Vollzeitkräfte pro 1.000 Mitarbeitende. Payroll-Services, die getrennt vom HR gesteuert werden, schaffen eine Fragmentierung, die keine Automatisierung auflöst.

Das HR-as-a-Service-Betriebsmodell erklärt

HRaaS ist keine weitere Outsourcing-Vereinbarung. Es ist ein zweischichtiges Modell: ein zuverlässiger Tagesbetrieb, der jeden Tag läuft (HR-Administration, Multi-Country-Payroll und HR-Compliance-Management), kombiniert mit Consulting-Leistungen, die genau dann greifen, wenn Ihre Organisation HR-Transformation, Unterstützung bei der HRIS-Implementierung oder HR-Business-Partner-Expertise auf Abruf braucht.

Vier integrierte HR-Service-Säulen

Das Modell umfasst:

  • HR Operations (End-to-End-HR-Administration mit integrierter Payroll)
  • HR Partner Plus (HR-Business-Partner auf Abruf, ohne feste Personalstellen)
  • HR Technology (HRIS-Optimierung und KI-gestützte Analytics auf Ihrer bestehenden Plattform) und
  • HR Transformation (projektbasierte Beratung für konkrete Herausforderungen).

Zusammen liefern sie HR Shared Services ohne die Fragmentierung eines Multi-Vendor-Modells.

Shiju Soman

Shiju Soman

Vice President - HR Services & Transformation