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HR TransformationDer umfassende Leitfaden zu Strategie, Technologie und Change Management

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Payroll in über 150 Ländern: Diese Unternehmen vertrauen auf Zalaris

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Was ist HR Transformation? Warum Unternehmen ihre Personalarbeit neu aufstellen

HR Transformation bezeichnet die strategische Neuausrichtung der Personalfunktion – ihrer Prozesse, Fähigkeiten und Systeme –, damit HR messbar auf Unternehmensziele einzahlt. Der Begriff umfasst eine große Bandbreite: von der Migration eines einzelnen Abrechnungssystems in die Cloud bis zur Neugestaltung des gesamten HR-Betriebsmodells über 40 Länder hinweg. Was alle Programme verbindet, ist dieselbe Ambition: HR von der administrativen Sachbearbeitung zu einem strategischen Partner zu entwickeln, der Personalentscheidungen und Geschäftsergebnisse aktiv mitgestaltet.

Die meisten Unternehmen im DACH-Raum starten, weil der Status quo nicht mehr trägt: Personalkosten steigen, Beschäftigte erwarten digitale Self-Services, und das Management braucht belastbare Personalkennzahlen, die gewachsene Systemlandschaften schlicht nicht liefern können. KI-gestützte Analytics, Cloud-Plattformen und intelligente Automatisierung sind heute selbstverständlich – aber ohne den passenden Mindset- und Kulturwandel bringt Technologie allein keine Ergebnisse. Ein erfolgreiches Programm braucht klare Governance, eine Roadmap in Phasen, echtes Commitment der Führungsebene und einen Technologie-Stack, der zur tatsächlichen Komplexität des Unternehmens passt – nicht zur gewünschten.

Ein zusätzlicher Treiber ist das Wartungsende von SAP ERP HCM. Für viele Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Entscheidung zwischen SAP HCM for S/4HANA (H4S4) und SAP SuccessFactors der konkrete Anlass, das gesamte HR-Betriebsmodell zu überdenken – nicht nur die Systemfrage.

HR-Strategie: Richtung und Erfolgskriterien definieren – vor der Systemauswahl

Bevor eine Plattform ausgewählt oder ein Business Case aufgesetzt wird, muss eine grundlegendere Frage beantwortet sein: Was genau soll sich ändern – und woran messen wir, ob es funktioniert hat? Eine belastbare HR-Strategie definiert messbare Ziele im Vorfeld: Time-to-Hire, Fehlerquote in der Entgeltabrechnung, Nutzungsquote von Self-Services durch Führungskräfte. Von dort wird rückwärts gearbeitet: Governance-Modell, Stakeholder-Alignment und eine Roadmap in Phasen.

Die Reihenfolge ist entscheidender, als viele erwarten. Wer mit der Anbieterauswahl beginnt, bevor das Zielbetriebsmodell steht, verbringt oft Jahre damit, Prozesse an die Software anzupassen statt umgekehrt. Eine gute Roadmap balanciert schnelle Erfolge – Automatisierung manueller Tätigkeiten, bessere Self-Services, Konsolidierung überlappender Tools – mit den strukturellen Veränderungen, die nachhaltig Wert schaffen: vorausschauende Personalplanung, integrierte People Analytics und durchgängige Compliance über alle Standorte.

Weiterführend:

1. HR-Transformation erfolgreich umsetzen – 7 Schritte (Infografik)

2. Zukunft der Arbeit: 9 Trends die HR bis 2030 prägen werden

Digitale HR Transformation: Cloud-Plattformen, Automatisierung und Datenarchitektur

Technologieentscheidungen in einem HR-Transformationsprogramm wiegen schwer – sie sind teuer, eng verzahnt und schwer rückgängig zu machen. Cloud-HCM-Plattformen ersetzen On-Premise-Systeme, die häufig 15 Jahre und älter sind, und bringen laufende Updates, Self-Service-Zugang und Echtzeit-Reporting, das gewachsene Installationen nicht leisten können. Dazu gehört eine klare Integrationsarchitektur zwischen HR, Finance, ERP, Zeitwirtschaft und Entgeltabrechnung – sowie eine Rollout-Reihenfolge, die die laufende Abrechnung zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Die richtige Plattform zu wählen ist dabei nur ein Teil der Arbeit. Ohne parallel laufendes Change Management und einen realistischen Integrationsplan erzeugt auch gute Software niedrige Akzeptanz und eine lange Kette manueller Workarounds, die den Business Case aushöhlen.

Branchensignal: Die Investitionsbereitschaft ist hoch, der realisierte Nutzen dagegen niedrig. Laut einer von der Academy to Innovate HR (AIHR) zitierten Gartner-Erhebung schöpfen nur 24 % der HR-Funktionen den geschäftlichen Nutzen ihrer Technologieinvestitionen tatsächlich aus – trotz jahrelanger Ausgaben für neue Plattformen. Genau diese Lücke zwischen Einführung und Wertschöpfung ist das Kernproblem, das eine HR-Transformation lösen muss.

Weiterführend:

  1. Zalaris PeopleHub – einheitliche HR- und Payroll-Plattform
  2. SAP HCM Lösungen bei Zalaris
  3. HR-Digitalisierung: So machen Sie Ihre Personalabteilung zukunftssicher
  4. HR ohne Zukunft? Warum klassische Systeme ausgedient haben

Governance: Verantwortlichkeiten, Entscheidungsrechte und Programmstruktur

Wer entscheidet, wie Konflikte gelöst werden und wie Fortschritt gemessen wird – diese Fragen beantworten die meisten Programme zu spät. Die Governance-Struktur sollte stehen, bevor die Umsetzung beginnt, nicht erst zusammengestellt werden, wenn Probleme auftauchen. Typische Bestandteile: ein Steering Committee mit Sponsorship auf Geschäftsführungsebene, ein Programm-Management-Office und crossfunktionale Arbeitsgruppen aus HR, Finance, IT und den relevanten Geschäftsbereichen.

Klare Governance bremst eine Transformation nicht. Programme mit belastbarer Governance lösen Blocker schneller, halten den Scope sauberer und kommen deutlich häufiger termin- und budgetgerecht ins Ziel. Sie ist außerdem der Mechanismus, über den Datenschutz- und Data-Governance-Anforderungen von Beginn an verankert werden – statt nachträglich aufgesetzt.

In Deutschland und Österreich gehört der Betriebsrat bzw. Betriebsausschuss in die Governance-Struktur – und zwar früh. Die Einführung von HR-Systemen mit Leistungs- oder Verhaltenskontrollpotenzial ist nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig. Eine Betriebsvereinbarung, die erst kurz vor Go-live verhandelt wird, ist einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen im deutschen Mittelstand und Konzernumfeld. In der Schweiz greift stattdessen die Mitwirkung nach Mitwirkungsgesetz sowie Art. 26 ArGV 3 zur Überwachung am Arbeitsplatz.

Weiterführend:

  1. HR-Transformation: Wie Technologie und Managed Services HR & Payroll neu definieren

Change Management: Echte Akzeptanz auf allen Ebenen aufbauen

Technische Implementierungen scheitern häufiger an Menschen als an Technik. Eine HR-Transformation berührt jede und jeden Beschäftigten: wie Urlaub beantragt wird, wie Leistung beurteilt wird, wie Führungskräfte Abwesenheiten genehmigen, wie die Entgeltabrechnung ankommt. Diese Breite verlangt einen ebenso breiten Ansatz im Change Management: sichtbares statt formales Sponsorship durch die Geschäftsführung, frühe Einbindung der Arbeitnehmervertretung, Kommunikation, die das Warum erklärt und nicht nur den Zeitplan, und Schulungen, die deutlich vor dem Go-live beginnen.

Die Phase nach dem Start zählt genauso wie der Start selbst. Gut gebaute Systeme werden still aufgegeben, wenn die Unterstützungsstruktur bei der Übergabe wegfällt. Das Monitoring der Nutzung in den Monaten nach Go-live entscheidet darüber, ob die kumulierten Effizienzgewinne eines Programms tatsächlich realisiert werden.

Weiterführend:

  1. HR-Transformationsservices von Zalaris
  2. Moderne HR-Arbeit: Personalmanagement fit für die Zukunft
  3. HR Change Management: Erfolgsfaktoren für Transformationen
  4. HR-Digitalisierung – keine Angst vor der Zukunft

Warum Programme ins Stocken geraten: die häufigsten Stolpersteine

Unternehmen, die ein gescheitertes Programm hinter sich haben, nennen meist dieselben Ursachen. Die Systemauswahl vor der Definition des Zielbetriebsmodells ist die häufigste. Die Unterschätzung von Abhängigkeiten der Altsysteme folgt an zweiter Stelle – gewachsene Landschaften verbergen oft tiefe technische Verbindungen, die erst bei der Migration sichtbar werden. Das Programm als IT-Projekt statt als Unternehmenstransformation zu behandeln ist die dritte. Die zu späte Einbindung von Beschäftigten und Führungskräften die vierte. Und das Übersehen von Compliance- und Datenschutzanforderungen die fünfte: Je digitaler HR wird, desto konsequenter müssen der Schutz von Beschäftigtendaten und die Einhaltung von DSGVO und BDSG in jeden Schritt eingebaut werden, statt am Ende nachgerüstet zu werden.

Die finanziellen Folgen eines stockenden Programms gehen weit über die versunkenen Kosten hinaus. Störungen in der Entgeltabrechnung, Lücken im HR-Service und verlorenes Vertrauen der Belegschaft in die Personalfunktion lassen sich schwerer reparieren als ein verschobenes Go-live-Datum.

Zwei regulatorische Themen gehören auf jede aktuelle Transformations-Roadmap: die seit Juni 2026 geltenden Anforderungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie, die belastbare, strukturierte Vergütungsdaten voraussetzen, sowie die systematische Arbeitszeiterfassung nach dem BAG-Beschluss von 2022. Beides ist kein Compliance-Nachgedanke, sondern eine Anforderung an die Datenarchitektur.

Weiterführend:

  1. HR ohne Zukunft? Warum klassische Systeme ausgedient haben
  2. Acht häufige Fehler in der HR-Transformation – und wie Sie sie vermeiden | Kostenloses Whitepaper
  3. SAP-Payroll-Strategie zukunftsfähig aufstellen

Transformation

Fünf Elemente unterscheiden Programme mit messbaren Ergebnissen konsistent von solchen, die stecken bleiben. Jedes verstärkt die anderen – wer eines auslässt, entwertet in der Regel den Rest.

Commitment der Führung

Sichtbare Unterstützung durch die Geschäftsführung ist das Fundament. Wenn Führungskräfte das Vorhaben mittragen, es mit der Unternehmensstrategie verknüpfen und den Zweck klar kommunizieren, bekommt das Programm die nötigen Ressourcen und Rückendeckung. Ohne dieses Commitment verlieren Transformationsvorhaben den Fokus oder kommen ganz zum Erliegen.

Strategische Ausrichtung

Das Programm muss sich im Gleichschritt mit den übergeordneten Unternehmenszielen entwickeln. Das heißt: eine klare Vision, die HR-Initiativen direkt mit Wachstumsstrategie und Geschäftsausrichtung verknüpft. Erst als Teil des Gesamtplans wird HR zum Treiber von Performance statt zum Reagierenden.

Technologieeinsatz mit Augenmaß

Digitale HR Transformation heißt nicht, die neuesten Tools einzuführen, sondern die richtigen. Cloud-HR-Plattformen, KI-gestützte Analysen, mobile Services und Automatisierung sind zentral für Effizienz und Erkenntnisgewinn – die passende Technologie erlaubt HR den Schritt von reaktiv zu proaktiv.

Change Management

Wirksames Change Management sorgt dafür, dass die Transformation auf allen Ebenen ankommt – nicht nur bei der Geschäftsführung, sondern bei Führungskräften, Teams und einzelnen Beschäftigten. Dazu gehören Stakeholder-Einbindung, transparente Kommunikation, strukturierte Schulungen und Feedback-Mechanismen.

Kontinuierliche Verbesserung

HR Transformation ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Weg mit regelmäßiger Bewertung, Feedbackschleifen und der Agilität, sich an veränderte Anforderungen anzupassen.

Best Practices für eine zukunftsfähige HR Transformation

Eine erfolgreiche Transformation bringt strategische Weitsicht und praktische Umsetzung in Einklang. Sechs Praktiken tauchen konsistent in Programmen auf, die nachhaltigen Wert liefern – unabhängig davon, ob das Unternehmen gerade erst startet oder eine bestehende Initiative weiterentwickelt.

Row heading
Best Practice
Warum es zählt
1.
Ist-Analyse der HR-Fähigkeiten
Der Start ist eine umfassende Bestandsaufnahme von Systemen, Prozessen und Kompetenzen. Sie schafft die Baseline und legt die Lücken offen, die für heutige und künftige Anforderungen geschlossen werden müssen.
2.
Roadmap in Phasen entwickeln
Eine strukturierte Roadmap macht die Umsetzung in handhabbaren Etappen möglich. Kurzfristige Erfolge – automatisierte Routinetätigkeiten, bessere Self-Services – halten die Dynamik, ohne den strategischen Fokus zu verlieren.
3.
Flexibilität und Skalierbarkeit priorisieren
HR-Tools und -Prozesse müssen mitwachsen können. Flexible Lösungen und anpassbare Workflows sichern Resilienz; saubere Integration in die übrige Systemlandschaft verhindert, dass die Lösung schnell veraltet.
4.
Data Governance und Compliance verankern
Daten sind der Kern der digitalen HR-Transformation. Klare Richtlinien sichern Genauigkeit, Schutz und rechtmäßige Nutzung – und damit die Einhaltung von DSGVO und BDSG.
5.
Employee Experience als Designprinzip
Eine gelungene Transformation stellt Menschen in den Mittelpunkt: verständliche Oberflächen, echtes Feedback der Belegschaft und Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern statt stören.
6.
Kultur- und Verhaltensänderung aktiv gestalten
Transformation ist mehr als Systeme. Frühe Einbindung von Stakeholdern, Change-Leadership und die Verankerung neuer Arbeitsweisen schaffen eine Kultur, die Veränderung trägt.

Betriebsmodelle: Eigenaufbau, Outsourcing oder Hybrid

Vor der Festlegung lohnt der Vergleich von drei Optionen: HR-Kompetenzen intern aufbauen und betreiben, HR-Prozesse an einen Managed-Services-Anbieter auslagern oder beides kombinieren. Jedes Modell passt zu einem anderen Reifegrad und einem anderen Anspruch an operative Kontrolle.

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Eigenaufbau
Managed Services
Hybrid
Zalaris
Kontrolle
Volle Kontrolle
Beim Anbieter
Ausgewogen
Flexibel gestaltbar
Kostenmodell
Hohe Personal- und Toolkosten
Planbar, Compliance abgesichert
Selektive Investition
An Modell angepasst
Internationale Skalierung
Langsam
Schnell in neue Märkte
Flexibel
150+ Länder ab Tag eins
Benötigte Expertise
Intern für jeden Markt
Vom Anbieter abgedeckt
Intern, wo es zählt
SAP + lokale Expertise
Passt zu
Reifen globalen HR-Teams
Früher Phase oder schnellem Wachstum
Etabliert mit gezielten Lücken
Jeder Phase

Für Unternehmen am Anfang ihres Wegs ist Managed Services oft der schnellste Weg zu modernen, compliance-sicheren HR-Prozessen, ohne interne Kapazität von Grund auf aufzubauen. Etablierte HR-Funktionen wählen häufiger ein Hybridmodell: operative Aufgaben gezielt auslagern, strategische Steuerung intern behalten. Das passende Modell kann sich im Zeitverlauf ändern.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die lokale Abrechnungskompetenz das entscheidende Auswahlkriterium – Tarifverträge und Kollektivverträge, ELStAM- und SV-Meldeverfahren, ITSG-Zertifizierung, in Österreich ÖGK-Meldungen, in der Schweiz Swissdec-zertifizierte Lohnarten und kantonale Quellensteuer. Ein global aufgestellter Anbieter ohne diese Tiefe verlagert die Komplexität nur.

Weiterführend:

  1. HR- und Payroll-Outsourcing
  2. Lohn- und Gehaltsabrechnung auslagern
  3. Die wichtigsten Fragen rund um Payroll Outsourcing
  4. Wie finden Sie den richtigen Outsourcing-Partner für die Entgeltabrechnung?

Prozessautomatisierung: Administrative Last abbauen, strategische Kapazität gewinnen

Prozessautomatisierung setzt an den wiederkehrenden, regelbasierten Aufgaben an, die den Großteil der HR-Kapazität binden: On- und Offboarding, Abwesenheitsgenehmigungen, Terminierung von Mitarbeitergesprächen, Dokumentenerstellung und Self-Service-Anfragen. Wer diese operative Last abbaut, gewinnt Raum für Arbeit, für die bisher schlicht die Zeit fehlte: Personalentwicklung, HR Business Partnering und Personalplanung.

Moderne Plattformen gehen über einfache Regelautomatisierung hinaus. KI erkennt Ausreißer in großen Datenmengen, kennzeichnet Compliance-Auffälligkeiten, bevor sie zu Abrechnungsfehlern werden, und verbessert die Genauigkeit über die Abrechnungsläufe hinweg kontinuierlich. Die Kombination aus Prozessautomatisierung und KI-gestütztem Ausnahmemanagement ist der Bereich, in dem derzeit die größten Effizienzgewinne in HR entstehen.

Weiterführend:

  1. Welche HR-Prozesse lassen sich automatisieren?
  2. HR-Prozesse optimieren – 7 praxisnahe Tipps HR-Prozesse

People Analytics: Aus Personaldaten strategische Entscheidungen machen

Personaldaten lagen schon immer in den HR-Systemen. Neu ist, was Unternehmen damit anfangen können. People-Analytics-Tools machen Muster in Fluktuationsrisiken sichtbar, identifizieren Kompetenzlücken, bevor sie geschäftskritisch werden, und geben HR-Verantwortlichen die Entscheidungsqualität, die Finance seit Jahren hat. Der Weg von deskriptivem Reporting – was ist im letzten Quartal passiert – zu prädiktiver und präskriptiver Analytik – was wird voraussichtlich passieren und was tun wir dagegen – ist eines der klarsten Kennzeichen einer wirklich transformierten Personalfunktion.

Zalaris PeopleHub bringt People Analytics direkt mit: relevante Auswertungen zum richtigen Zeitpunkt, ohne eigenes Data-Science-Team und ohne separate Analytics-Plattform.
Weiterführend:

  1. SAP SuccessFactors People Analytics – HR-Daten im Fokus
  2. Zalaris PeopleHub – Reporting und Analytics

Strategische Personalplanung: Headcount-Entscheidungen an Geschäftsziele koppeln

Strategische Personalplanung beantwortet Fragen, die die meisten HR-Funktionen bisher nicht belastbar beantworten können: Welche Rollen braucht das Unternehmen in drei Jahren? Welche Kompetenzen drohen zu veralten? Wo sollten Recruiting- und Reskilling-Budgets konzentriert werden? Moderne Plattformen verknüpfen diese Planung mit Live-HR-Daten und liefern Echtzeitsicht auf Kapazität, Skill-Inventar und Nachfolgepipelines – aus einer jährlichen Übung wird eine kontinuierliche strategische Fähigkeit.

Für viele HR-Verantwortlichen ist das die Fähigkeit, die sie sich am meisten von einem Transformationsprogramm erhoffen. Es ist zugleich die, die am ehesten verschoben wird, während das Team mit der Implementierungskomplexität kämpft. Personalplanung als Deliverable von Tag eins zu behandeln statt als Ambition für Phase zwei zahlt sich langfristig aus.

Der Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung machen die Kompetenz- und Nachfolgeplanung im deutschsprachigen Raum besonders dringlich – in vielen Industrieunternehmen geht in den kommenden zehn Jahren ein erheblicher Teil der Belegschaft in Rente.

Weiterführend:

  1. Business Transformation Advisory – KI-gestützte Personalplanung
  2. SAP SuccessFactors People Analytics – HR-Daten im Fokus

Outsourcing als strategischer Schritt

Für viele Unternehmen ist die Entscheidung, bestimmte HR-Funktionen auszulagern, selbst schon ein Transformationsschritt. Die Verlagerung von HR-Administration, Helpdesk oder Entgeltabrechnung an einen Managed-Services-Anbieter verschiebt den Fokus interner Teams von der operativen Abwicklung hin zu Personalstrategie, Talententwicklung und Analytics. Managed HR Services können den Betrieb während einer Transformation stabilisieren – Servicequalität halten, während neue Fähigkeiten aufgebaut werden – oder dauerhaft das Zielbetriebsmodell sein, wenn ein Unternehmen keine eigene HR-Technologie betreiben möchte.

Die Entscheidung ist nicht endgültig. Viele Unternehmen starten vollständig ausgelagert und holen Kompetenzen schrittweise zurück, wenn die internen Teams reifen. Andere gehen den umgekehrten Weg und lagern mehr aus, sobald sie in Märkte wachsen, in denen ihnen lokale Compliance-Expertise fehlt.

Weiterführend:

  1. Global Payroll: weltweite Gehaltsabrechnung einfach gemacht
  2. HR- und Payroll-Outsourcing
  3. HR Transformation mit HR as a Service

Den richtigen Partner wählen: worauf es jenseits von Plattform und Preis ankommt

Die Auswahl eines Partners für die HR-Transformation ist eine andere Entscheidung als die Auswahl eines Payroll-Anbieters. Implementierungsmethodik, Tiefe im Change Management, SAP-SuccessFactors-Zertifizierung und Referenzen aus vergleichbaren Programmen in ähnlichen Branchen und Regionen wiegen schwerer als Größe oder Markenbekanntheit. Die Fähigkeit, nach dem Go-live ein echter langfristiger Partner zu sein – das Unternehmen weiterzuentwickeln statt nur den Status quo zu warten –, unterscheidet starke Partner von denen, die nach der Abnahme verschwinden.

Zalaris begleitet seit über 25 Jahren Transformationsprogramme für Unternehmen in mehr als 150 Ländern. Die Kombination aus lokalem Compliance-Wissen, zertifizierter SAP-Expertise und Managed-Services-Kompetenz erlaubt es, Projekte als beratungsgeführtes Programm, als vollständig ausgelagerten Service oder in jeder Zwischenform zu strukturieren – mit deutschsprachigen Teams für den DACH-Raum.

Weiterführend:

  1. SAP HCM Consulting bei Zalaris
  2. SAP HCM Lösungen
  3. Wie finden Sie den richtigen Outsourcing-Partner für die Entgeltabrechnung?

Die Zukunft von HR: KI, kompetenzbasierte Modelle und globales Workforce Management

Drei Kräfte prägen, wie die Personalfunktion in fünf Jahren aussehen wird. Erstens KI, integriert in die zentralen HR-Workflows – nicht als Feature in einer Ecke der Plattform, sondern eingebettet in Recruiting, Performance Management und Personalplanung. Zweitens kompetenzbasierte Talentmodelle, die Hierarchien aus Stellenbezeichnungen durch fortlaufende, datenbasierte Kompetenzbewertung ersetzen. Und drittens die zunehmende Internationalisierung des Workforce Managements: Unternehmen brauchen Compliance in Märkten, in denen sie zuvor kaum präsent waren.

Branchensignal: KI steht bei HR-Verantwortlichen inzwischen an erster Stelle. Im CHRO Survey 2026 der CHRO Association und der Darla Moore School of Business (University of South Carolina) nennen 91 % der CHROs KI und die Digitalisierung der Arbeitswelt als wichtigstes Thema – vor Governance, Engagement und Talent zusammengenommen. Laut dem SHRM-Report State of AI in HR 2026, für den rund 1.900 HR-Fachleute befragt wurden, setzen 62 % der Organisationen KI bereits irgendwo im Unternehmen ein, 39 % davon innerhalb der HR-Funktion selbst.

Quellen: SHRM – State of AI in HR 2026 · IMD – AI and the CHRO

Personalfunktionen, die ihre technologische Basis bereits modernisiert haben, können diese Veränderungen deutlich schneller aufnehmen. Wer noch On-Premise arbeitet, sieht sich einer wachsenden Lücke gegenüber – bei der operativen Effizienz, bei der Datenqualität und im Wettbewerb um Fachkräfte.
Weiterführend:

  1. Workforce Management: Software & Prozesse effizient gestalten
  2. Warum SAP-HCM-Nutzer auf SuccessFactors ECP wechseln sollten


Wie Zalaris begleitet: von der Strategie bis zum laufenden Betrieb

Eine Plattform für HR und Entgeltabrechnung

Zalaris PeopleHub und SAP SuccessFactors bilden das technologische Rückgrat jedes Transformationsprojekts und verbinden HR-Stammdaten, Abrechnung, Zeitwirtschaft, Talent und Analytics in einem cloudnativen System – skalierbar von 500 bis über 100.000 Beschäftigte.

Transparenz über das gesamte Programm

Dashboards und Reporting geben HR-Leitung und Programm-Sponsoren volle Sicht auf Fortschritt, Systemnutzung und Compliance-Status über alle Länder und Geschäftsbereiche – und beseitigen das Blackbox-Problem, an dem viele Programme im zweiten Jahr scheitern.

Risiko reduziert durch erprobte Methodik

Zalaris arbeitet mit einer strukturierten Methodik für Programm-Governance, Change Management, Datenmigration, Testing und Stabilisierung nach dem Go-live. Jede Phase adressiert gezielt die häufigsten Ursachen für stockende Programme.

Skaliert mit dem Unternehmen

Ob mittelständisches Unternehmen am Beginn der ersten HR-Digitalisierung oder Konzern, der Prozesse über 40+ Länder konsolidiert – Zalaris strukturiert die passende Lösung, ohne dass vorher die gesamte Landschaft neu entworfen werden muss.

Zalaris PeopleHub

Eine einheitliche Cloud-Plattform für HR und Entgeltabrechnung: Core HR, Zeitwirtschaft, People Analytics und Talent Management an einem Ort.

SAP SuccessFactors Implementierung

Vollständige SAP-SuccessFactors-Implementierung durch zertifizierte Zalaris-Berater:innen – von der Systemkonzeption über den Go-live hinaus.

Multi-Process HR Outsourcing (MPHRO)

Auslagerung des gesamten HR-Leistungsspektrums – Payroll, Zeitwirtschaft, Benefits und Administration –, damit sich interne Teams auf strategische Prioritäten konzentrieren und die Transformation beschleunigen können.

Managed Payroll and HR Services

Auslagerung von Entgeltabrechnung und HR-Administration an erfahrene Zalaris-Spezialist:innen: präzise, compliancekonform und pünktlich, in jedem Abrechnungszyklus.

HR as a Service

Ein vollständig gemanagtes, abonnementbasiertes HR-Betriebsmodell für Unternehmen, die eine erstklassige Umsetzung wollen, ohne die HR-Technologieinfrastruktur selbst zu betreiben.

Core HR Solutions

Steuerung des gesamten Employee Lifecycle vom Onboarding bis zum Offboarding – mit Zalaris PeopleHub Core HR, gebaut für global aufgestellte Unternehmen.

HR Analytics and Reporting

Leistungsstarke Reporting-Tools, die Workforce-Daten in belastbare Insights verwandeln – sie messen die Wirkung der Transformation und liefern die Grundlage für kontinuierliche Verbesserung.

Global Capability Centers

Für Unternehmen, die interne HR-Kompetenzen aufbauen möchten, liefert Zalaris Struktur, Technologie und Expertise.

Branchenspezifische Anforderungen: Wie sich Prioritäten und Rahmenbedingungen je nach Sektor unterscheiden

In der Praxis: Transformationsprogramme in Europa

Unsere Kund:innen profitieren von einer Kombination aus Technologie, lokaler Expertise und einem dedizierten Serviceteam, das ihre Sprache spricht.

150+

Länder mit lokaler Compliance-Expertise

25+

Jahre Erfahrung in HR und Entgeltabrechnung

15000+

Beschäftigte bei einem einzigen Kunden

Global payroll experience in practice

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Innomotics

Zalaris verantwortet HR und Entgeltabrechnung für 15.000 Beschäftigte in über 40 Ländern. Standardisierte Prozesse, zentrale Plattform, lokale Compliance – vollständig als Managed Service.

15,000+

Mitarbeitende

40+

Länder

Mit Zalaris haben wir unsere Payroll-Prozesse in 19 Ländern auf eine einheitliche Plattform gebracht. Das hat uns nicht nur Zeit gespart – wir haben dadurch auch die Kontrolle zurückgewonnen.
HR Director, Statkraft

Häufige Fragen zur HR Transformation

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Ob Sie gerade eine Strategie entwickeln, mitten im Programm stehen oder einen langfristigen Managed-Services-Partner suchen – wir unterstützen Sie. Nehmen Sie Kontakt auf und finden Sie heraus, welcher Ansatz zu Ihrem Unternehmen passt.